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Portrait

Geboren 1965
Vater von zwei erwachsenen Kindern

Die gegenseitige Beeinflussung von körperlichem und psychischem Befinden haben mich seit je in meinem Selbstverständnis und im Kontakt mit anderen Menschen interessiert.
Seit dem Erwachsenenalter vertiefe ich meine persönlichen Erfahrungen durch diverse Formen der körperlichen und psychischen Arbeit: Bedeutungsvoll darin sind Akupunktur und Shiatsu, QiGong, Meditation sowie das Studium der Zusammen­hänge in der Chinesischen Medizin in Verbindung mit westlicher Psychologie und Buddhismus. Es liegt mir am Herzen, mit meiner Arbeit zur Gesundheit auf allen Ebenen beizutragen.
Als Zweitberuf entschied ich mich für eine Therapieform, welche eine ganzheitliche Behandlung ermöglicht. Mein ausführlicher Ausbildungsgang ist hier ersichtlich:

Ausbildung zum Shiatsu - Therapeuten

  • am "kaiko - Institut für Shiatsu" in Zürich (www.shiatsu.ch); Diplom 2001

Ausbildung in Akupunktur und Chinesischer Medizin

  • an der "Academy of Chinese Healing Arts" in Winterthur (www.chiway.ch); Diplom 2004
  • Anerkennung als TCM-FVS A-Mitglied für Akupunktur durch die "Schweizerische Berufsorganisation für Traditionelle Chinesische Medizin" TCM-FVS (www.tcm-fachverband.ch)

Ausbildung in westlicher Anatomie, Physiologie und Pathologie

  • am "Forum für Traditionelle Chinesische Medizin" FTCM in Aarau (www.ftcm.ch); Diplom 2004

Ausbildung zum QiGong - Lehrer

  • diverse LehrerInnen; Diplom 2009 bei Martin Schmid an der Golden River School of Integral Movement (www.integralmovement.info)

Ausbildung zum Tuina / An Mo Therapeuten

  • an der biomedica (www.biomedica.ch); Diplom 2016

Fortbildungen

  • Jeffrey Yuen - Chinesische Medizin aus daoistischer Quelle (www.jadepurityfoundation.org/master.html)
  • Josef Müller - Konstitutionelle Leitbahntherapie nach J.R. Worsley (www.benshen.ch)
  • Stephen Birch - Jap. Akupunktur, Shonishin Kinderakupunktur
  • Peter Firebrace - Chinesische Medizin
  • Scott Tower - Shen-Hammer Puls Diagnose (www.dragonrises.org)
  • Giovanni Maciocia - TCM (www.giovanni-maciocia.com)
  • Klaus Dieter Platsch - Psychosomatik (www.dr.platsch.de)
  • Wilfried Rappenecker - Shiatsu (www.schule-fuer-shiatsu.de)
  • Jörg Schürpf - Faszienarbeit (www.shenshiatsu.com)
  • Sonia Moriceau - Shiatsu
  • Markus Fischer (IBP) - Integrative Traumatherapie (www.ibp-institut.ch/ueber-ibp/artikel-zum-download/traumatherapie/)
  • Meike Kockrick - Posttraumatische Belastungsstörungen mit Shiatsu behandeln
  • Christine Reist - QiGong
  • Martin Schmid - Taiji / QiGong (www.integralmovement.info)
  • Piet Haeuser - QiGong (www.tqz.ch)
  • ...
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Philosophie

Gesund sein und krank sein beschäftigen uns zeitlebens. Gesundheit kann als Fähigkeit einer Person beschrieben werden, körperlich, seelisch und geistig einen optimalen Umgang mit den ständig sich wandelnden Lebensumständen zu finden. Oftmals werden wir uns unserer Gesundheit erst bewusst, wenn sie uns durch Krankheit abhanden gekommen ist. Der Übergang von Gesundheit zu Krankheit vollzieht sich meist unbemerkt, weil er ein langsam fortschreitender Prozess ist. Was die Krankheit ausgelöst hat, wissen wir kaum: Sie scheint uns überraschend zu be­fallen. Wenn wir dann eine Diagnose erhalten - insbesondere eine schwerwiegende - kann diese zu Ängsten führen, welche uns zusätzlich schwächen. So gesehen scheint Krankheit ein Fremdkörper zu sein, den es wegzumachen gilt.

Die Chinesische Medizin sieht jedes Lebewesen als Organismus, der sich ständig verändert. Das können wir selber beobachten: Am Morgen fühlen wir uns anders als am Abend. Wir Menschen gehören zur Natur, sind also eng mit ihr verbunden. Auch das ist beobachtbar: Im Winter fühlen wir uns anders als im Sommer. In gegenseitiger Bezogenheit zu Natur und anderen Menschen verändert sich unser Leben. Krankheit ist in dieser Sichtweise kein Fremdkörper, sondern eine unangenehme Veränderung weg von unserem bis anhin gesunden Zustand. Doch auch die Krankheit wird sich weiter verändern - unter Umständen in einen neuen Zustand von Gesundheit.

Krankheit wirft Fragen auf, zwingt uns umzudenken und anders zu handeln.
Dies kann uns zu glücklichen neuen Perspektiven für unser Leben führen.

Das Chinesische Schriftzeichen für Krise hat gleichzeitig auch die Bedeutung der Chance, der Möglichkeit. In der Französischen Sprache bedeutet Chance auch Glück. Kaum jemand wird auf Krankheit als erstes mit Glücksgefühlen reagieren, weil sie uns davon abhält, unser Leben so wie bis anhin weiterzuleben. Krankheit wirft Fragen auf, zwingt uns umzudenken und anders zu handeln. Eine Kurskorrektur ist notwendig, um wieder gesund zu werden. Dies kann uns zu glücklichen neuen Perspektiven für unser Leben führen, zu denen wir ohne Krankheit niemals gekommen wären. Viele Menschen, welche eine Krise durchlebt haben, sagen rückblickend, dass sie dankbar für die schwierigen Erfahrungen seien, dass sie sich dadurch gestärkt und bereichert fühlten.

Diesen Prozess unterstütze ich mit Chinesischer Medizin: Durch gezielte Fragen begleite ich Menschen auf dem Weg, besser zu verstehen, was vor sich geht. Mit grosser Achtsamkeit gehe ich mit Ihnen auf die Suche nach Ihren Ressourcen und Potentialen, welche genutzt werden können, um in einem ganzheitlichen Sinne gesund zu werden. Akupunktur und Shiatsu wirken einerseits auf den Körper, indem Krankheitssymptome gemildert werden oder verschwinden. Andererseits unterstützen uns beide Körpertherapien darin, einen adäquaten Umgang mit der aktuellen Lebens­situation zu finden.

Es versteht sich von selbst, dass dieser Prozess mit Ihrer Mitarbeit besser gelingt. Durch aktives Verstehen der eigenen Situation und eventuell auch durch das Anpassen krank machender Gewohnheiten wandelt sich die unangenehme Situation zu einem neuen Zustand von Stabilität.

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